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8. Stopp: Philippinen

Zu meinem Glück musste ich nach meiner Indien Reise nicht wieder alleine reisen, denn meine Mama hat sich für die Philippinen angekündigt und die ganze Reise im Voraus für nicht mit geplant. Nach 5 Monaten reisen, ist man mehr als begeistert, wenn man plötzlich mal nicht planen muss. Meine Mama habe ich also Ende März in Cebu City getroffen. Cebu City ist eine große und volle Großstadt mit Wolkenkratzern und Fastfood-Ketten an jeder Ecke (ich meine wirklich jeder Ecke!!). Dort möchte man gerne relativ schnell weg, weshalb die allwissende Mama schon einen Flug nach El Nido gebucht hatte.

Am nächsten Tag ging es per Propeller-Flugzeug nach El Nido. Die Insel ist einerseits für den Partystrand Barangay, anderseits aber für Insel Hopping/Schnorchel Touren bekannt. Unsere erste Tour war leider ein Fehlgriff, da wir die Standard Tour am Hafen buchten. Alle Boote der Standard Touren fuhren zu den gleichen Inseln& Stränden, weshalb diese Plätze total überfüllt waren und man nicht entspannt umher Schnorcheln konnte. Das BBQ dieser Touren ist jedoch ausreichend und vielfältig gewesen. Gesehen haben wir auf der Tour C u.a. die Helikopter Insel, den Hidden-und Secret Beach. Die zweite Tour haben wir dann von einer französischen Organisation am Coron Coron Beach gebucht, an dem wir auch unterkamen. Diese Tour war sehr sehr schön. Größtenteils waren wir allein an den Schnorchelplätzen, sahen etwa 5 Schildkröten, hatten ein sehr leckeres BBQ an einem einsamen Strand und konnten mit dem Kajak durch die Big Lagoon fahren. Außerdem haben wir uns an einen unserer letzten Tage auf Palawan gewagt ZIP-Lining zu probieren (fragt nicht, wie hoch wir hingen..). Im Fazit kann ich ehrlich sagen, dass es auf den Philippinen die schönsten Strände gibt, die ich je gesehen habe. Nach einer sehr entspannten Zeit in El Nido sind wir zurück nach Cebu geflogen und von dort mit dem Bus nach Moalboal gefahren.

Tour 1:

Tour 1

Tour 2:

ZIP-Lining:

Moalboal ist bekannt für den “Sardines-Run”, den wir tatsächlich auch jeden Tag beim schnorcheln oder tauchen gesehen haben. Beim Schnorcheln in dem wunderschönen Riff haben wir also nicht nur täglich Schildkröten gesehen, sondern wurden auch von tausenden Sardinen umkreist und begeistert. Beim Tauchen habe ich das erste mal den Frogfish, die spanische Tänzerin und den gefährlichen Feuerfisch entdeckt. Von Moalboal sind wir dann natürlich auch zu den berühmten “Kawasan Falls” und haben diese beklettert und bewundert.

Nach Moalboal ging es mit dem Bus auf nach Boljool, was in der Nähe von Oslo liegt. Hier kamen wir im schicken Noordzee Hostel unter. Bei einem Spaziergang direkt nach der Ankunft, fanden wir zu unserem Bedauern drei (noch blinde) Babykatzen am Straßenrand im Müllhaufen. Da meine Mutter und ich grosse Tierfreunde sind, nahmen wir die Kätzchen, ohne zu wissen was wir tun könnten, mit ins Hostel. Dort versuchten wir ohne Erfolg, die ausgehungerten Katzen mit abgekochtem Reiswasser zu füttern. Am nächsten Tag fanden wir zum Glück eine Tierschutzorganisation und einen Arzt, die sich zum Glück direkt um die Kätzchen gekümmert haben. Mit dem Bus sind wir dann nach Oslob zu den berühmten Walhainen gefahren. Nach 20 Minuten Towabow sprangen wir vom Boot zu den 6 Meter großen Walhaien ins Wasser (nein, wir sprangen nicht wirklich- wir verhielten uns respektvoll und ruhig!). Wir hatten das Glück, dass sich ein Walhai etwa abseits der Menschenmassen aufhielt und wir deshalb alleine mit ihm schwimmen konnten. Ein atemberaubend (etwas unpraktisch unter Wasser ;-)) schönes Erlebnis diesen riesigen Vegetarier so nah zu erleben. Die Leute um uns herum haben sich auch respektvoll verhalten und haben genügen Abstand zu den Fischen gehalten, was uns sehr beruhigt hat.

Mit dem lokalen Bus ging es dann zurück nach Cebu, wo wir uns in einer Shoppingmall das volle Wellnessprogramm gegönnt haben. Mama und ich flogen am gleichen Tag ab, Mama nach Berlin und ich nach Indonesien.

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