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2. Stopp: Senegal

Der größte Teil der Menschen, die eine Reise nach Afrika planen, entscheiden sich für Länder mit tropischer Umgebung oder einer großen Auswahl an Safari Touren. Ich jedoch bin ein zweites Mal in Senegal gelandet. Ich war bereits auf großer Safari-Erkundungsreise in Tansania, deshalb- aber auch da meine Familie väterlicherseits in der senegalesischen Hauptstadt lebt, entschied ich mich nach fünf Jahren ein weiteres Mal das sandige, volle Land zu besuchen. Auf Reisen gibt es nichts besseres, als mit Locals in Kontakt zu treten, ihren Lifestyle zu erleben und von ihnen Geheimtipps zu bekommen. Wenn diese Locals auch noch deine Verwandten sind, hast du das beste Los gezogen und kannst dich in deinem Reiseland nicht nur ohne Probleme bewegen, sondern lernst auch darin zu leben.

Senegal ist mein erster außereuropäischer Stopp auf meiner 12 Monate langen Weltreise. Die erste Woche in Senegal war mein Freund mit dabei. Das Land begrüßte uns mit Sonne und mehr als 30°C. Zu viele Autos, Busse transportieren Menschen sowohl innen als auch außen auf dem Dach, Pferde und Esel als Melonen-Lieferanten, Plastikmüll-Dünen vor dem orangenen Sandstrand und unglaublich gutes, würziges Essen. Das beschreibt natürlich nicht jede Ecke im Senegal, aber das ist grob mein Bild der großen Städte dort.


Wir hatten uns ein Auto gemietet und waren deshalb nicht auf ständiges Verhandeln mit den Taxifahrern angewiesen. Wir probierten das beste All-you-can-eat Meeresfrüchte Buffet bei “Terrou-bi”, tranken eine Kokonuss zwischen der Hauptstraße und am Bordstein ausgiebig trainierender Senegalesen, fuhren zum nicht sooo rosafarbenen “Lac Rose” (außerdem leider etwas touristisch) , aßen sehr lecker und idyllisch an der Küste Dakars bei “Chez Fatou” und naschten am Strand gegenüber der Badeinsel “Ngor” zu Livemusik eine Menge Erdnüsse. Nach all dem wollten wir aus der, auf Dauer zu laut werdenden, Hauptstadt Dakar raus und entdeckten per Zufall das Dorf Popenguine direkt am Strand, etwa 1 1/2 Stunden von Dakar entfernt. Hier kosteten wir viele frische Delikatessen, lebten am Strand in den Tag hinein und kamen ein paar Tage bei einer Airbnb Unterkunft unter.


Seeigel, Gambas, Austern und vieles mehr


das Rosa des Lac Rose

Popenguine


Mein absoluten Lieblingstag dieser Reise war der, an dem wir uns für 1€ (womöglich überteuert gekauft, aber für uns trotzdem ein Schnäppchen) die größte Papaya an einem Stand am Straßenrand gekauft haben, diese auf einem Berg (siehe Bild) während des Sonnenuntergang essen wollten, nach einigen gefährlichen Manövern dann leider doch nicht die Bergspitze erreichten, umkehrten und die Papaya am Strand aßen.

 

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